Sony MDR-EX510LPB In-Ear-Kopfhrer

In Ear Kopfhörer

Der In-Ear-Kopfhörer Sony MDR-EX510LPB im Test

 

 

Sony MDR EX 510 LPBDie Kopfhörer mit dem Sony-Logo bei mir zu Hause vermehren sich langsam aber sicher – heute brachte mir der Postbote den nächsten In-Ear-Kopfhörer dieser Marke. Hinter dem braunen Karton von Amazon verbirgt sich der Sony MDR-EX510LPB. Wem jetzt dieser Name etwas bekannt vorkommt, dem sei verraten: Mit dem MDR-EX500 habe ich bereits das Vorgängermodell getestet. Bei diesem konnte ich uneingeschränkt zum Kauf raten, das Produkt wusste im Test zu überzeugen. Nun bin ich gespannt, ob ich Selbiges auch von der aktuellen Version behaupten kann – oder hat Sony etwa nachgelassen?

 

 

 

Hier klicken: Diesen Kopfhörer von Sony jetzt kaufen.

 


Sony verspricht Spitzenklang und besseren Halt


Rein preislich gesehen hebt sich der Sony MDR-EX510LPB schon einmal von der breiten Masse der Einsteigermodelle ab und ist in der Kategorie von 70 bis 80 Euro einzuordnen. Damit kosten der EX 500 und sein Nachfolger ungefähr gleich viel. Die Freude auf die erste Benutzung der In-Ears beziehungsweise dem Test war groß, denn Sony verspricht für den Kopfhörer, der seit dem ersten Quartal des Jahres 2011 auf dem Markt ist, so einiges: Ein neu entwickeltes Pass-Design soll einen noch sichereren Sitz garantieren. Darüber hinaus verleihe die "einzigartige Mehrschichtmembran" dem Sony MDR-EX510LPB einen "Spitzenklang".

 

 

Macht der MDR-EX510 auch optisch was her?


Doch bevor ich teste, wie viel Wahrheit in den beiden oben genannten Versprechen von Sony steckt, zunächst ein paar Sätze zum Äußeren des Kopfhörers: Schon bevor ich den Sony MDR-EX510LPB aus der Verpackung nahm, dachte ich mir: "Hut ab". Da hat der Hersteller wirklich ganze Arbeit geleistet – und meiner persönlichen Meinung nach auch das Design des EX 500 übertroffen. Der flache, runde Hauptkörper der Ohrhörer wurde erhalten, doch statt Silber nun ganz in Schwarz gehalten. Mit dem Kabel ist dieser Teil des Kopfhörers nicht etwa auf eine schlichte, langweilige Art und Weise verbunden, sondern der Übergang ist aufwendig gestaltet und verleiht dadurch dem Sony MDR-EX510LPB nicht nur optisch das "gewisse Etwas", sondern auch leicht futuristische Züge. Also kurzes Zwischenfazit: Gegenüber dem Vorgängermodell ist in Bezug auf das Aussehen eine Steigerung zu vermerken.

 

 

Und der Klang? Ist hochauflösend!


In der offiziellen Beschreibung vonseiten des Herstellers ist von "hervorragendem, hochauflösenden Klang" die Rede – ich bin gespannt, schließlich wusste mich der fantastische Sound des Vorgängers schon zu überzeugen; konnte Sony da wirklich noch mal eine Schippe drauflegen? Meine ehrliche Antwort darauf lautet: leider nein. Je nach Vorlieben der Musik wird man den Sony MDR-EX510LPB entweder auf gleichem Level oder sogar einen Tick schlechter einschätzen, eine Verbesserung ist meiner Meinung nach jedoch nicht erkennbar. Aber der Klang ist trotzdem gut, keine Frage. Im Vergleich zum Vorgänger wirken die Mitten etwas präsenter, der Bass muss dafür zurückstecken. Dagegen ist die Bezeichnung "hochauflösender Klang" auf alle Fälle berechtigt, diesbezüglich haben die Entwickler von Sony gute Arbeit geleistet.

 

 

Neues Pass-Design für hohen Tragekomfort


Weiter geht's mit dem Tragekomfort des Sony MDR-EX510LPB. Ich muss sagen, das bereits oben angesprochene neu entwickelte Pass-Design, das Sony für diese In-Ears verspricht, hat es in sich. Die Kopfhörer stören überhaupt nicht, im Gegenteil: Nach einiger Zeit bemerkt man diese fast nicht mehr, so bequem ist der Sitz und so ideal die Anpassung an das Ohr. Zum Komfort zähle ich allerdings nicht nur das reine Tragen, sondern auch das "Drumherum" – etwa ob bei der Benutzung der Kopfhörer anderweitig Probleme auftreten. Und die gibt es leider bei diesem Kopfhörer. Das Kabel könnte besser und gegenüber Verknotungen widerstandsfähiger sein. Sony hat doch schon bewiesen, zur Herstellung von robusten und knotenfreien Kabeln in der Lage zu sein – lässt dieses Know-how beim MDR-EX510LPB jedoch leider vermissen. Auf der anderen Seite erlaubt eine Rezession bei Amazon den Rückschluss, dass das Kabel dennoch verbessert wurde: Scheinbar waren beim Vorgängermodell bei entsprechend langer Benutzung Kabelbrüche möglich, die Fehlerquelle wurde laut dem Kundenfeedback behoben.

 

 

Sony packt so allerhand ein!


In puncto Lieferumfang schöpft Sony beim hier getesteten Modell aus dem Vollen – zunächst einmal wird dafür gesorgt, dass der Kopfhörer auf alle Fälle sicher und bequem sitzt und somit wirklich jeder Hörer in den Genuss des speziellen Pass-Designs kommt: Gleich sieben verschiedene Ohrpolster legt der Hersteller dem Sony MDR-EX510LPB bei. Und dann auch noch aus verschiedenen Materialien. So sind im Lieferumfang vier unterschiedlich große Aufsätze aus Silikon enthalten; wem diese allerdings zu durchlässig für störende Außengeräusche sind, der kann zudem auf die drei Paar Ohrpolster (ebenfalls in verschiedenen Größen) mit zusätzlicher Außengeräuschisolierung zurückgreifen. Damit diese üppige Anzahl der Adapter sowie der Kopfhörer selbst sicher transportiert werden kann, wird darüber hinaus noch eine edle Tasche aus echtem Leder mitgeliefert.

 

 

Abschließendes Fazit am Ende


Der Sony MDR-EX510LB liefert einen wirklich sauberen, hoch aufgelösten Ton über das gesamte Spektrum – der Bass neigt jedoch dazu, etwas in den Hintergrund zu treten, vor allem bei lauteren Titeln. Richtig punkten konnte der Kopfhörer dafür durch den hohen Tragekomfort und sein Äußeres, auch der Lieferumfang kann sich wirklich sehen lassen. Ebenfalls gut ist die Isolierung von Umgebungsgeräuschen; erst recht, wenn dafür die entsprechenden Ohrpolster verwendet werden. Dann ist der Hörer – wie auch schon beim Vorgängermodell festgestellt – von der Außenwelt regelrecht abgeschottet.

 

 

Tipp: Noch mehr Rezensionen zu diesem In-Ear findet ihr auf amazon.de